Zak Kostopoulos (33) war LGBTIQ-Aktivist und unermüdlicher Menschenrechtsverteidiger.

Er starb am 21. September 2018 durch einen außergewöhnlich gewalttätigen Angriff vor einem Juweliergeschäft in Athen. Zwei Männer, die ihn für einen Drogensüchtigen hielten, schlugen und traten brutal auf ihn ein.

Als Zak bereits bewusstlos am Boden lag, traf die Polizei ein und nahm ihn fest. Videoaufnahmen zeigen, dass die Polizisten bei der Festnahme mit unnötiger Gewalt vorgingen. Zak starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Bisher wurden die beiden Männer und vier Polizisten für seinen Tod angeklagt. Die strafrechtlichen Ermittlungen waren jedoch von Unregelmäßigkeiten, Verzögerungen und wiederkehrenden Mängeln geprägt. Die griechischen Behörden müssen sicherstellen, dass alle für den Angriff auf Zak Verantwortlichen und diejenigen, die zu seinem Tod beigetragen haben, vor Gericht gestellt werden.

Fordere jetzt Gerechtigkeit für Zak und seine Familie.

Zaks tragischer Tod hat seine Familie, Freunde und die gesamte Menschenrechtsgemeinschaft in Griechenland und darüber hinaus tief erschüttert. Die anfängliche Berichterstattung über den Vorfall, angefüllt mit stigmatisierenden Äußerungen und Falschmeldungen, zeigt die tiefen Vorurteile auf, die in Teilen der griechischen Gesellschaft bestehen.

Dieser Appell richtet sich an Justizminister Michalis Kalogirou und Ministerin Olga Gerovasili und in Kopie an den Griechischen Obudsmann.

Mehr Informationen und Appelladressen findest du hier.