Sie freuen sich auf die Weltmeisterschaft? Haben aber angesichts der katastrophalen menschenrechtlichen Lage in Katar ein mulmiges Gefühl dabei, sich die Spiele anzusehen? So geht es auch vielen anderen Fußballfans.

Wir von Amnesty International freuen uns über die Initiative von Fans, die ihren Beitrag zum Schutz jenes Teams leisten möchten, das am härtesten für diese WM gearbeitet hat: die Arbeitsmigrant*innen in Katar.

Statt die WM zu boykottieren, wollen wir gerade jetzt auf die Situation der Arbeitsmigrant*innen in Katar aufmerksam machen, ohne die dieses Turnier nicht möglich wäre. Wir üben Druck auf Katar und die FIFA aus, um positive Veränderungen für Arbeitsmigrant*innen zu erwirken. Das werden wir auch über diese WM hinaus weiterhin tun.

Arbeitsmigrant*innen, deren Rechte für die Umsetzung dieser Weltmeisterschaft verletzt wurden, und ihre Familien müssen eine umfassende und angemessene Wiedergutmachung erhalten. Amnesty International fordert von der FIFA mindestens eine Summe in der Höhe der Weltmeisterschafts-Preisgelder – 440 Mio. US-Dollar – bereitzustellen, um die Arbeiter*innen zu entschädigen. Es muss dafür gesorgt werden, dass sich die Menschenrechtsverletzungen in Zukunft nicht wiederholen.

Die FIFA, Katar und andere Beteiligte müssen jetzt endlich ihre Verantwortung für das Leid der Arbeiter*innen anerkennen. Das wäre der erste Schritt, um endlich das Richtige zu tun und ihren Worten Taten folgen zu lassen.

Unsere Kampagne #PayUpFIFA wird öffentlich von vielen Fußball-Verbänden, Fan-Gruppen und Sponsor*innen der FIFA-Fußball-WM unterstützt. JETZT ist der Moment, um den Druck zu erhöhen!

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende! Damit ermöglichen Sie unseren Einsatz für Menschen, deren Rechte verletzt werden.

Vielen Dank für Ihren Einsatz!

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