Für eine Welt ohne Todesstrafe

Für eine Welt ohne Todesstrafe

Todesstrafe: SO VIELE HINRICHTUNGEN WIE SEIT 44 JAHREN NICHT MEHR 

Stellen Sie sich vor, Sie werden zum Tode verurteilt. Nicht, weil Sie einen Menschen getötet haben. Sondern weil Sie protestiert haben. Weil Sie Ihre Meinung gesagt haben. Oder weil Sie wegen eines Drogendelikts verurteilt wurden. 

Für Tausende Menschen ist das bittere Realität. 

Im Jahr 2025 wurden weltweit mindestens 2.707 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 44 Jahren nicht mehr. Die tatsächliche Zahl liegt vermutlich noch deutlich höher, denn allein in China werden Hinrichtungen als Staatsgeheimnis behandelt.  

Besonders alarmierend ist der massive Anstieg im Iran und in Saudi-Arabien, wo die Todesstrafe zunehmend als Instrument der Einschüchterung und Unterdrückung eingesetzt wird. 

STAATLICHES TÖTEN IST KEINE GERECHTIGKEIT 

Im Iran wurden 2025 mindestens 2.159 Menschen hingerichtet. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Immer wieder nutzt das Regime die Todesstrafe, um Proteste zu unterdrücken und Angst zu verbreiten.  

Auch in Saudi-Arabien eskaliert die Lage. Menschen werden nach grob unfairen Gerichtsverfahren hingerichtet. Häufig wegen Drogendelikten – obwohl dafür nach internationalem Recht niemand hingerichtet werden dürfte.  

Jede Hinrichtung ist endgültig. Jeder Irrtum der Justiz ist unumkehrbar. Die Todesstrafe schützt niemanden. Sie verletzt das Recht auf Leben und die Menschenwürde. 

Veränderung ist möglich, helfen Sie mit! 

Als Amnesty International 1977 den weltweiten Kampf gegen die Todesstrafe begann, hatten erst 16 Staaten sie vollständig abgeschafft. Heute sind es 113 Länder. Dieser Fortschritt zeigt: Veränderung ist möglich, wenn wir gemeinsam laut werden. 

  • Mit 35 € helfen Sie, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und bedrohte Menschen zu schützen. 
  • Mit 50 € unterstützen Sie unsere Expert*innen dabei, Hinrichtungen und unfaire Gerichtsverfahren zu recherchieren und Beweise zu sichern. 
  • Mit 100 € helfen Sie uns, weltweit politischen Druck aufzubauen und Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen. 

Unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihrer Spende. Gemeinsam können wir für eine Welt kämpfen, in der kein Staat mehr über Leben und Tod entscheidet. 

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