Die Rechte von Trans*-Personen sind Menschenrechte. Aber das ungarische Parlament hat dies ignoriert und am 19. Mai für ein diskriminierendes Gesetz gestimmt, das die legale Anerkennung von Trans*- und Intersex-Personen verbietet (Artikel 33). Das ist ein ungeheurer Rückschritt für die Menschen und ihre Rechte und eine Gefahr für alle Betroffenen.

Das neue Gesetz ist nicht nur eine weitere Diskriminierung von Menschen mit Trans*- oder Intersex-Identität. Es verstärkt zudem auch das intolerante und feindliche Klima, mit dem LGBTIQ-Personen in Ungarn konfrontiert sind. Wir müssen dieses Gesetz jetzt stoppen!

Ohne legale Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität sind Trans*- und Intersex-Personen Diskriminierung, Belästigungen und Gewalt ausgesetzt – jedes einzelne Mal, wenn sie im Alltag ihre Identität mit einem Ausweis nachweisen müssen. Das neue Gesetz widerspricht den Grundrechten und Ungarns internationalen Menschenrechtsverpflichtungen.

Es ist von größter Bedeutung, dass der ungarische Kommissar für Menschenrechte sofort handelt. Wenn er dies nicht tut, könnte das Verbot immensen Schaden im Leben von Trans*- und Intersex-Personen anrichten und zu einem drastischen Anstieg von Diskriminierung, Übergriffen und Hassverbrechen gegen sie führen.

Setz dich jetzt ein – schreibe an den ungarischen Kommissar für Grundrechte Dr. Ákos Kozma.

Er muss dieses widerwärtige Gesetz sofort stoppen, indem er eine Begutachtung beim Verfassungsgerichtshof beantragt.

Jetzt mitmachen

Dieser Appell richtet sich an Dr. Ákos Kozma – Kommissar für Grundrechte in Ungarn.

Mehr Informationen und Appelladressen findest du hier.