Der polnischen Doula (Schwangerschafts- und Geburtsbegleiterin) und Aktivistin Justyna Wydrzynska drohen drei Jahre Gefängnis, weil sie sich für den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen einsetzt.

Polens Gesetzgebung zu Schwangerschaftsabbrüchen gehört zu den restriktivsten in ganz Europa. Ein Schwangerschaftsabbruch ist nur erlaubt, wenn die Gesundheit oder das Leben der schwangeren Person gefährdet oder die Schwangerschaft das Ergebnis von Vergewaltigung oder Inzest ist. Diese restriktiven Gesetze gefährden die Gesundheit und das Leben Schwangerer und verstoßen gegen Polens Verpflichtungen gemäß internationaler Menschenrechtsnormen und -standards.

Gemeinsam mit anderen Aktivistinnen setzt sich Justyna Wydrzynska gegen die Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein und stellt evidenzbasierte, unvoreingenommene Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch bereit. Nun drohen ihr deshalb drei Jahre Haft.

Justyna Wydrzynskas Unterstützung für Menschen, deren gesundheitlichen Bedürfnisse aufgrund der restriktiven Gesetze vernachlässigt und aberkannt werden, ist wichtig und kann Leben retten. Ihre Arbeit sollte wertgeschätzt und nicht kriminalisiert werden.

Fordere jetzt, dass die Anklagen fallengelassen werden!

Jetzt Appell unterstützen

Dieser Appell richtet sich an Generalstaatsanwalt Zbigniew Tadeusz Ziobro.

Weitere Informationen und Appelladressen findest du hier.