Wegen Zusammenarbeit mit Alexej Nawalny verfolgt

Die ehemalige regionale Koordinatorin von Alexej Nawalnys Büro Lilia Tschanyschewa ist seit dem 9. November 2021 in Haft. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft. Lilia Tschanyschewa hat keine international anerkannte Straftat begangen und muss umgehend freigelassen werden.

Die anhaltende Strafverfolgung, willkürliche Haft und weitere Rechtsverletzungen, denen die Aktivistin Lilia Tschanyschewa ausgesetzt ist, sind besorgniserregend. Sie befindet sich wegen der absurden Anklage, "eine extremistische Vereinigung gegründet oder geleitet" zu haben in Untersuchungshaft in Moskau, beinahe 1.500 Kilometer von ihrer Heimatstadt Ufa entfernt.

Seit dem 10. Dezember 2021 haben die Behörden unter falschem Vorwand vier Rechtsbeiständen verweigert, Lilia Tschanyschewa in Haft zu besuchen und sie zu vertreten. Aufgrunddessen hat sie nun keinen Rechtsbeistand ihrer Wahl, was ihr Recht auf ein faires Gerichtsverfahren verletzt. Die Anschuldigungen gegen Lilia Tschanyschewa sind auf ihre friedlichen und politischen Aktivitäten als regionale Koordinatorin von Nawalnys Büro zurückzuführen.

Lilia Tschanyschewa hat keine international anerkannte Straftat begangen und ist nur eine weitere Betroffene des Vorgehens der russischen Behörden gegen Alexej Nawalnys Verbündete und Unterstützer*innen. Ihre strafrechtliche Verfolgung ist politisch motiviert und verletzt ihre Rechte auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit.

Fordere jetzt mit uns Lilia Tschanyschewas unverzügliche Freilassung!

Jetzt Freilassung fordern

Dieser Appell richtet sich an Generalstaatsanwalt Igor Viktorovich Krasnov, über die russische Botschaft in Wien.

Weitere Informationen und Appelladressen findest du hier.