Marinel setzt sich für die Gerechtigkeit von tausenden Menschen ein, die Opfer des Supertaifuns im Jahr 2013 wurden

Marinel Sumook Ubaldo war 16 Jahre alt, als der Supertaifun Yolanda über ihr Dorf auf der philippinischen Insel Samar hinwegfegte und es völlig zerstörte. Wie tausende andere Menschen verlor sie innerhalb weniger Minuten ihr Zuhause und all ihre Habseligkeiten – seitdem setzt sie sich für den Klimaschutz ein und organisiert Klima-Streiks.

Immer öfter gefährden katastrophale Naturereignisse aufgrund der globalen Erderhitzung die Lebensgrundlage unzähliger Menschen. Marinel hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt auf die verheerenden Folgen der Klimakrise aufmerksam zu machen. Seither organisiert sie Klimastreiks mit Fridays for Future, spricht bei internationalen Klimakonferenzen über die Folgen der Klimakrise und fordert von Regierungen konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz.

Sechs Jahre nach dem Sturm ist die Situation in Marinels Dorf nach wie vor schwierig. Immer noch haben viele Menschen keine adäquaten Unterkünfte oder es fehlen Strom und sauberes Wasser. Die philippinische Regierung hat sich verpflichtet, den von Taifun Yolanda betroffenen Gemeinden zu helfen, doch bis jetzt ist nicht genug geschehen.

Fordere jetzt Unterstützung für Marinels Gemeinde – die philippinische Regierung muss ihren Verpflichtungen nachkommen.

Dieser Appell richtet sich an Präsident Rodrigo Duterte.

 

Appelbriefe hier als PDF herunterladen