"Sie haben Angst vor uns, weil wir keine Angst vor ihnen haben."

Berta Cáceres

 

Berta Cáceres wurde nachts in ihrem Haus in La Esperanza, Honduras, erschossen – zwei Tage vor ihrem 45. Geburtstag.

Warum? Die weltbekannte Menschenrechtsverteidigerin und Umweltaktivistin hatte unermüdlich gegen ein großes Staudammprojekt gekämpft, das den Gualcarque-Fluss und damit die Lebensgrundlage ihres Dorfes und vieler anderer zerstört hätte. Natürlich machten ihr die ständigen Drohungen und Angriffe von Handlangern der Baufirma Angst. Doch Berta wusste, der Fluss war zu wichtig, um sich einschüchtern zu lassen. Das gab ihr den Mut, weiterzumachen.

Berta wurde im März 2016 erschossen – und nach zwei Jahren ist noch immer nicht klar, wer den Auftrag dafür gab.

Fordere jetzt, dass Bertas Tod endlich lückenlos aufgeklärt wird. Bringen wir gemeinsam die Wahrheit ans Licht.

Bertas Töchter und die Mitglieder des Bürgerrats der Volks- und Indigenenorganisationen von Honduras (COPINH) führen Bertas Arbeit fort. Erst wenn Bertas Tod aufgeklärt wird und die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft gezogen werden, können auch sie wieder sicherer leben.

Dieser Appell richtet sich an Präsident Hernández und Justizminister Alvarenga. Mehr Informationen findest du hier.