"Sie haben Angst vor uns, weil wir keine Angst vor ihnen haben."

Berta Cáceres

 

Berta Cáceres wurde nachts in ihrem Haus in La Esperanza, Honduras, erschossen – zwei Tage vor ihrem 45. Geburtstag.

Warum? Die weltbekannte Menschenrechtsverteidigerin und Umweltaktivistin hatte unermüdlich gegen ein großes Staudammprojekt gekämpft, das den Gualcarque-Fluss und damit die Lebensgrundlage ihres Dorfes und vieler anderer zerstört hätte. Natürlich machten ihr die ständigen Drohungen und Angriffe von Handlangern der Baufirma Angst. Doch Berta wusste, der Fluss war zu wichtig, um sich einschüchtern zu lassen. Das gab ihr den Mut, weiterzumachen.

Berta wurde im März 2016 erschossen – und nach über zwei Jahren ist noch immer nicht wirklich klar, wer den Auftrag dafür gab. Ende November wurden 7 Männer für den Mord verurteilt. Doch die Ermittlungen und das Gerichtsverfahren zum Mord an der bekannten honduranischen Menschenrechtsverteidigerin waren von Unregelmäßigkeiten durchzogen. Nicht alle Drahtzieher*innen des Verbrechens wurden identifiziert.

Fordere jetzt, dass Bertas Tod endlich lückenlos aufgeklärt wird. Bringen wir gemeinsam die Wahrheit ans Licht.

Dieser Appell richtet sich an Präsident Hernández und Justizminister Alvarenga. Mehr Informationen findest du hier.

Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme ab einem Alter von 16 Jahren möglich ist.