Zu Unrecht eingesperrt und in Gefahr

Seit Jahren kämpft Alaa Abdel Fattah für die Menschenrechte in Ägypten. Und seit Jahren wird er wegen seines friedlichen Aktivismus und Kritik an den ägyptischen Behörden schikaniert und inhaftiert.

Auch jetzt befindet sich Alaa Abdel Fattah wieder zu Unrecht im Gefängnis und ist in großer Gefahr, sich mit COVID-19 anzustecken. Auch der Menschenrechtsanwalt Mohamed el-Baqer, der Alaa Abdel Fattah vertreten wollte, ist in Haft. Beide wurden am 29. September 2019 festgenommen. Auf dem Weg ins Gefängnis verbanden die Polizeibeamt*innen beiden Männern die Augen, schlugen und traten Alaa Abdel Fattah und beleidigten Mohamed el-Baqer.

Am 20. Dezember 2021 verurteilte das Staatssicherheitsgericht Alaa Abdel Fattah zu fünf Jahren und Mohamed al-Baqer zu vier Jahren Gefängnis. Sie wurden wegen der fadenscheinigen Anklage der „Verbreitung falscher Nachrichten“ über ihre Beiträge in den Sozialen Medien verurteilt. Beide sind gewaltlose politische Gefangene, die niemals hätten inhaftiert werden dürfen.

Am 2. April 2022 begann Alaa Abdel Fattah einen Hungerstreik, um gegen seine willkürliche Haft zu protestieren. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend.

Fordere die sofortige Freilassung von Alaa Abdel Fattah und Mohamed el-Baqer.

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Dieser Appell richtet sich an Präsident Abdel Fattah al-Sisi.