IRAN: Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh drohen 38 Jahre Gefängnis und 148 Peitschenhiebe

Die bekannte iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh wurde in zwei unfairen Verfahren zu insgesamt 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt. Aufgrund der miserablen hygienischen Zustände in iranischen Gefängnissen ist sie zudem in großer Gefahr, sich mit COVID-19 anzustecken.

Nasrin widmete ihr Leben der friedlichen Menschenrechtsarbeit, insbesondere der Verteidigung von Frauen, die friedlich gegen die Zwangsverschleierung im Iran protestieren.

Dies ist das härteste Urteil, das in den letzten Jahren gegen eine*n Menschenrechtsverteidiger*in im Iran verhängt wurde, was darauf hindeutet, dass die Behörden ihre Repressionen verschärfen.

Die Verurteilung hält Nasrin von ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern fern und hindert sie an ihrer wichtigen Arbeit als Menschenrechtsanwältin. Nun ist zudem durch die drohende Ausbreitung von COVID-19 in den Gefängnissen ihr Leben in großer Gefahr!

Fordere jetzt von den iranischen Behörden Nasrin Sotoudehs unverzügliche und bedingungslose Freilassung!

Dieser Appell richtet sich an Ebrahim Raisi, Oberste Justizautorität im Iran.

Mehr Informationen zum Fall findest du hier.